Alina

 

Horsemanship begleitet mich seit frühester Kindheit. Lange Zeit war es mein Traum, diese Erfahrung an andere weiterzugeben und Menschen und Pferden zu helfen, ein Team zu werden. 2015 habe ich diesen Traum zur Wirklichkeit gemacht und gemeinsam mit Lara Horsemanship Halver gegründet. Später entstand daraus mein eigenes Unternehmen Peaceful Mind Horsemanship.

Im Februar 2021 habe ich mein Tiermedizinstudium in Gießen abgeschlossen und arbeite seither auch gemeinsam mit meinem Lebensgefährten Markus Paul in dessen mobiler Pferdepraxis. Trotzdem bleibt die Wissensvermittlung mein großer Lebenstraum. Durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildung entwickle ich meine Arbeit stetig weiter, um Pferdewohl und Gesundheit mit fairer Kommunikation, Spaß und Motivation zu verknüpfen.

Seit Frühjahr 2024 begleitet mich nun oft auch unser Sohn Emil zu meinen Unterrichts- und Praxisterminen.

 

Mein Steckenpferd

Meine Leidenschaft gehört vor allem der Jungpferdeausbildung. Es ist für mich immer wieder unglaublich zu sehen, wie viel die Pferde bereit sind, uns zu schenken, wie viel Spaß sie selbst an der gemeinsamen Zeit haben können und wie leicht sie lernen. Sanfte und spielerische Bodenarbeit mit jungen Pferden über gymnastizierende Vorbereitung bis zum schonenden Anreiten wünsche ich mir für jedes Pferd.

Daneben gehe ich völlig im Unterricht mit Kindern auf und bin jedes Mal dankbar für das Privileg, so jungen Menschen die Liebe zu Pferden näherbringen zu dürfen - Pferde erleben ohne Druck und Zwang, den Zauber dieser Tiere so natürlich erleben zu dürfen, wie Kinder es von Natur aus in sich tragen, ist etwas ganz Besonderes. Und nicht zuletzt:  in einer guten Ausbildung der Kinder steckt die Zukunft der Pferde!

Vision

Ein kleines Projekt habe ich mit Kaleesis Ausbildung zum Reitpferd außerdem gestartet und schließlich auch bei Chili so fortgesetzt: Kaleesi wurde vollständig am Halsring, ohne Kopfstück eingeritten, Chili später ganz ohne Halsring oder Kopfstück. Es ist etwas ganz besonderes, in jedem kleinen Ausbildungsschritt auf diese Verbindung zu warten und sich sicher zu sein: Ja, wir sind beide bereit für den nächsten Schritt. Oder auch mal zu sagen: wir müssen noch einmal einen Schritt zurück gehen, das ist noch zu schwer.

 

Die Zügel kommen erst nach und nach als Unterstützung zur Gymnastizierung hinzu - sie sollen uns nur noch in der akademischen Arbeit unterstützen, während die allgemeine Kommunikation über Körpersprache allein stattfindet. Was schon seit vielen Jahren meine ehrliche Überzeugung ist: dass die Sicherheit einer Zäumung immer eine Frage der Ausbildung ist und nicht der Schärfe der Zäumung - haben Kaleesi und Chili mir inzwischen tausendfach bestätigt.

Darüber hinaus fühle ich mich nun seit einigen Jahren immer mehr in der Akademischen Reitkunst zuhause. Diese detailverliebte, ruhige Art, Pferde gesund und beziehungsfördernd zu gymnastizieren, schenkt mir unheimlich viel Freude und immer neue Energie, noch mehr zu lernen! Dazu fahre ich regelmäßig mit meinen Pferden zu Marius Schneider und Carina Dörfler, um bei ihnen Unterricht zu nehmen.

 

Seit 2024 beschäftige ich mich außerdem intensiv mit der Lebensweise und Kommunikation wildlebender Pferde. Als neues Weiterbildungsprojekt nehme ich dafür am Masterclass-Programm des Wildpferdeforschers und Tierfilmers Marc Lubetzki teil. Die Beobachtungen aus der Welt wildlebender Pferde helfen mir, nicht nur den Umgang mit unseren Hauspferden, sondern auch deren Haltung und Gesundheit noch natürlicher zu gestalten, genauer unter die Lupe zu nehmen und auch viele alte Gewohnheiten und Glaubenssätze noch einmal neu zu überdenken. Eine spannende Reise!

Im Sommer 2026 beginnt noch eine neue Ausbildungsreise für mich: in der Masterclass von Celina Skogan werde ich mich für knapp drei Jahre noch intensiver mit Equine Welfare, Fütterung, Ganganalyse und Training befassen und tief in die Wissenschaft rund um Pferdegesundheit eintauchen. 

Und seit Frühjahr 2026 steht auch noch ein weiteres Thema auf meinem Fortbildungsplan: Pferdehufe. Angestoßen durch Schwierigkeiten mit der Hufgesundheit unserer Herde, habe ich mich nach und nach immer tiefer in dieses Thema gestürzt und schließlich die Hufbearbeitung meiner Pferde selbst übernommen. Viele Dinge werden mir klarer und Zusammenhänge deutlich, sodass diese neuen Erkenntnisse bereits jetzt Einfluss auf meine weitere Arbeit haben. Ich bin gespannt, wohin mich dieses spannende Feld noch trägt!

Mehr Infos zur mobilen Pferdepraxis findet Ihr hier: